Ich fürchte mich nicht vor dem Morgen; ich kenne bereits das Gestern und ich mag das Heute.
William Allen White
Schon immer war es mein Traum, Krankenschwester zu werden. In Berlin. Dies lag daran, dass unsere kirchliche Gemeinschaft ein Krankenhaus in Berlin betrieb.
Mit 17 Jahren ging ich ohne Umwege von Lüneburg nach Berlin. Dort machte ich mein Examen und blieb 19 Jahre. Fand meinen Mann, bekam zwei Söhne.
Als mein jüngster Sohn 4 Jahre alt war, verlor ich meinen Mann durch einen Unfall. Die Kinder waren meine Aufgabe und mein Halt. Den fand ich auch in meiner Arbeit.
Ich baute mit dem Krankenhaus, in dem ich gelernt hatte, eine Sozialstation auf und leitete sie 3 Jahre. Dann lernte ich meinen zweiten Mann kennen,
zu dem ich nach Hannover, bzw. Steinhude zog. Wir bekamen einen gemeinsamen Sohn.
In einer Ergotherapiepraxis fiel mir ein Flyer über „Mut tut gut“ in die Hände.
Ich besorgte mir das Buch und war so fasziniert, dass ich die 2 ½ jährige Ausbildung zur Encouraging-Trainerin machte, das Master-Training anschloss, daran das Training für Arbeit und Beruf sowie das Studium zur Individualpsychologischen Beraterin.
Im letzten Jahr habe ich mich nun selbständig gemacht als Trainerin und Beraterin.
Weil ich mein Wissen und meine Erfahrung gerne weitergeben möchte. Anregen, sich weiter zu entwickeln und das Leben mit Freude zu leben.
Es wird immer Höhen und Tiefen geben. Aber wir können lernen, die Dinge zu relativieren, Zuversicht und Vertrauen entwickeln sowie den Mut, weiter zu gehen. Ganz nach der Lebensweisheit aus Indien:
Zweifle nicht am Blau des Himmels, wenn über deinem Dach dunkle Wolken stehen.
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